Die Software und deren Aufgaben

Software ist ein Sammelbegriff für die Gesamtheit ausführbarer Programme und die dazu gehörigen Daten. Die Software dient üblicherweise dazu, Aufgaben zu erledigen, indem sie von einem Prozessor ausgewertet wird und so auch softwaregesteuerte Geräte in ihrer Arbeit beeinflusst. Die softwaregesteuerten Geräte bilden üblicherweise einen Teil der Hardware. Der Begriff „Software“ wurde erstmals 1958 genutzt.

Allgemeine Definition

In der allgemeinen Definition wird der Begriff auf die Computerprogramme und die mit ihnen eng verbundenen Ressourcen eingeschränkt. Die Ressourcen, die zur Verarbeitung bestimmter Daten notwendig sind, werden üblicherweise nicht als Software bezeichnet. Daher gibt es die Definition auch wider, dass man das Ganze auch als Softwaresystem oder Softwareprodukt bezeichnen kann. Sieht man die Definition noch ein Stückchen weiter entfernt, kann man das Ganze auch als Gegenstück zur Hardware ansehen. Das heißt, es werden nunmehr jegliche Arten von digitalen Daten umfasst, die auf einer Hardware gespeichert sein können. Dazu zählen unter anderem die Firmware, das Betriebssystem und alle anderen möglichen Dateien. Das heißt, dass auch Musikdaten eine sogenannte CD-Software darstellen. Wobei die CD selber jedoch den Datenträger, also die Hardware darstellt.

Einsatz der Software

Physische Bestandteile eines Computers werden als Hardware bezeichnet und sind im allgemeinen Sprachgebrauch auch so bekannt. Datenträger als Teil der Hardware weisen dann auch eine bestimmte Beschaffenheit auf. Der Übergang zwischen Hard- und Software lässt sich üblicherweise an den ersten Spielhallenspielen verdeutlichen. So beispielsweise bei dem Spiel Breakout. Als diese Spiele nämlich erstmals für Computer hergestellt wurden, begann der Übergang von der Hardware zur Software. Elektronisch gesetzte Bits besitzen an sich keinerlei Substanz, darum wird das Ganze auch als Gegenstück zur Hardware angesehen, die ja an sich immer eine feste Substanz besitzt. Häufig hört man auch den intelligenten Spruch „Software ist im Voraus geleistete geistige Arbeit“. Und diese Aussage ist gar nicht so falsch, denn die Programmautoren, die letztendlich hinter der Software stehen, erarbeiten ein Lösungsverfahren für die korrekte Trennung aller deutschen Wörter in einem Textverarbeitungsprogramm. Damit ist bereits im Voraus, für alle Menschen, die je mit einem Textverarbeitungsprogramm arbeiten, die geistige Tätigkeit „das Trennen von deutschsprachigen Wörtern“ getan. Dabei wird die Aufgabe vom Computer erledigt und soll die Arbeit wesentlich effektiver und schneller gestalten. Auch bei der Softwareentwicklung kann man auf das Denken von Dritten zurückgreifen, beispielsweise in Form von verwendeten Algorithmen.

Eigenschaften der Software

Übliche Eigenschaften der Software sind unter anderem die Tatsache, dass die erzeugte Software mit relativ geringen Mitteln vervielfältigt werden kann, welches meist durch Datenträger kostengünstig gewährleistet werden kann. Auch durch Werbung und dem Herstellen von Verpackungen und zu Papier gebrachten Dokumentationen ist dies möglich. Des Weiteren gibt es keinen Verschleiß der Software durch Nutzung. Lediglich die Veralterung könnte ein mögliches Problem darstellen. Software ist unter anderem austauschbar, aktualisierungsfähig, korrigierbar und natürlich auch erweiterbar. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn Richtlinien eingehalten werden. Außerdem kann Software vorkonfiguriert werden. Auf diese Art und Weise kann eine Neuinstallation beschleunigt werden. Des Weiteren kann Software umso fehlerbehafteter sein, je komplexer das Ganze ist. Fehler können jedoch mit aktualisierten Softwareversionen oder Patches ohne weitere Probleme behoben werden. Softwarefehler werden üblicherweise auch als Bugs bezeichnet. Der Beweis einer Fehlerfreiheit ist üblicherweise nicht gegeben.

Image: Surflifes – Fotolia

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