Das Betriebssystem ist das Herzstück des Rechners

Ohne Betriebssysteme könnte unser Computer nicht funktionieren. Fast alle Funktionen werden über die Betriebssysteme gesteuert. Und genau aus diesem Grund sollten die Betriebssysteme auch immer auf dem neuesten Stand sein.

Fehler im Betriebssystem

Es passiert zwar selten, aber manchmal unterlaufen auch den Entwicklern der Software Fehler. Die Folge sind dann oft Fehler im Betriebssystem, weil die Betriebssysteme die unterschiedlichen und manchmal auch gegenteiligen Befehle nicht verarbeiten können. Das kann unter Umständen für abgestürzte Computer oder verloren gegangene Dateien sorgen. Betriebssysteme werden auch nach ihrer Markteinführung noch weiter entwickelt. Das liegt ganz einfach daran, dass sich viele Fehler und Probleme in den meisten Fällen erst dann zeigen, wenn die Betriebssysteme in der Praxis eingesetzt werden. Wenn vom Hersteller solche Fehler und Probleme erkannt werden, werden sie natürlich sofort behoben. Auf dem eigenen Computer merkt man das immer dann, wenn Aktualisierungen angeboten werden. Die Aktualisierungen werden auch als Patches, Updates oder Sicherheitsupdates bezeichnet. Aber egal, welchen Namen sie bekommen, sie sollten immer installiert werden.

Betriebssysteme aktualisieren

Bei fast allen Betriebssystemen haben die Anwender die Wahl zwischen den unterschiedlichsten Varianten von Aktualisierungen. Gewählt werden kann dabei zwischen einer vollständig automatischen Aktualisierung, einer Aktualisierung, die durch den Nutzer gestartet wird oder einer manuellen Aktualisierung. Bei einer vollautomatischen Aktualisierung der Betriebssysteme wird regelmäßig überprüft, ob Aktualisierungen vorliegen. Falls es so ist, werden die Aktualisierungen automatisch heruntergeladen und auf dem eigenen Computer installiert. Fast alle Betriebssysteme haben eine automatische Aktualisierungsfunktion integriert. Sie sollte auch wirklich aktiviert werden. Diese Funktion spart nicht nur Zeit, sondern dient auch der Sicherheit. Sind Fehler oder Sicherheitslücken erst einmal bekannt geworden, erfahren das natürlich auch schnell die Leute, die in fremde Betriebssysteme eingreifen wollen. Es beginnt im wahrsten Sinne des Wortes ein Wettlauf mit der Zeit. Bei der automatischen Aktualisierung werden erkannte Fehler sofort behoben, und kein Unbefugter kann mehr eine Sicherheitslücke ausnutzen.

Selbst aktiv werden

Neben der automatischen Aktualisierung bieten die Betriebssysteme auch die Variante der durch den Nutzer gestarteten Aktualisierung. Im Prinzip handelt es sich hier auch um eine automatische Aktualisierung der Betriebssysteme. Allerdings entscheidet der Nutzer selber, wann aktualisiert werden soll. Alles andere macht dann das System selbstständig. Da die Betriebssysteme aber erst fragen, welche Aktualisierungen installiert werden sollen, hat der Nutzer noch eine weitere Option offen. Nicht alle angebotenen Aktualisierungen sind sicherheitsrelevant oder wichtig und müssen deshalb nicht unbedingt heruntergeladen werden. Dem Nutzer bleibt es dabei überlassen, wann und ob er eine Aktualisierung aktiviert. Dabei kann natürlich auch einmal etwas Wichtiges verpasst werden. Die meisten Betriebssysteme haben zum Glück eine Erinnerungsfunktion. Diese Funktion erinnert in regelmäßigen Abständen daran, dass für die Betriebssysteme Aktualisierungen vorliegen. Wer sich sehr gut mit dem Internet auskennt, kann natürlich auch die Option „Manuelle Aktualisierung „ wählen. Verschiedene Betriebssysteme bieten dafür die Möglichkeit, dass das System zwar benachrichtigt, wenn Aktualisierungen vorliegen, aber sie nicht automatisch herunterlädt oder installiert. Die entsprechenden Dateien können dann selbstständig aus dem Internet heruntergeladen werden. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Aktualisierungen für die Betriebssysteme wirklich nur von den offiziellen Seiten der Hersteller herunter geladen werden. Auf anderen Seiten kann es sonst passieren, dass man sich den Gegner selber auf den Computer holt, weil man auf gefälschte Aktualisierungen hereingefallen ist.

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Die Sprache des Computers

Einen Computer bedienen können inzwischen schon die meisten Anwender. Das lernen schon die Kleinsten inzwischen recht schnell und gut. Ganz anders sieht es aus, wenn es um Programmiersprachen geht. Da winken die meisten nur noch ab, weil es einfach nach einem heillosen Durcheinander aussieht, wenn man sich damit nicht auskennt. Dabei würde ohne Programmiersprachen kein Computer funktionieren können. Zum Glück gibt es aber den Beruf des Programmierers. Programmierer haben von Grund auf gelernt, wie man dem Computer sagt, was er zu tun und zu lassen hat. Trotzdem solle aber auch jeder, der mit seinem Computer arbeitet auch ein paar der Grundbegriffe kennen, um zu wissen, wovon die Rede ist.

Begriffe leicht erklärt

Wenn es um Programmiersprachen geht, fallen immer wieder ein paar Fachbegriffe, die auch Laien verstehen sollten. Die Programmiersprachen sind keine gesprochenen Sprachen, sondern es sind formale Sprachen. Unter einer formalen Sprache versteht man eine Sprache, bei der die Texte ganz genau definiert werden. Eine andere Bezeichnung für diese Texte ist syntaktische Einheit. Bei der syntaktischen Einheit handelt es sich auf jeden Fall um Texte, die genau festgelegt sind und nicht verändert werden dürfen. Genau das ist auch der Unterschied zu einer gesprochenen Sprache. Genau, wie in der Mathematik hat bei den Programmiersprachen jedes einzelne Zeichen, eine ganz bestimmte, unveränderliche Bedeutung und wird auch als Menge bezeichnet. Diese Menge wird durch ein Artefakt angegeben, das unveränderlich ist. Um dieses Artefakt handelt es sich, wenn in fachlichen Texten von einer Syntaxspezifikation die Rede ist. Eine weitere Besonderheit der Programmiersprachen ist die Tatsache, dass für alle Texte die Bedeutung in der gleichen Art für einen gewollten Anwendungsbereich genau angegeben werden muss. In Fachbüchern wird dieser Zusammenhang als Semantikspezifikation bezeichnet. Andere Begriffe, die in den Programmiersprachen wichtig sind, sind Artefakt, Verfügung und Ausführer. Das Artefakt ist die materielle Darstellung. Sie bezeichnet die Ausfertigung einer Erklärung auf einem gewählten Speichermedium. Das Speichermedium kann unter anderem eine Datei oder auch eine Urkunde sein. Sehr wichtig im Rahmen der Programmiersprachen sind auch die Verfügungen. Bei der Verfügung handelt es sich auch tatsächlich um eine Willenserklärung. Allerdings geht es hier darum, Einschränkungen festzulegen, die für zukünftige Aufgaben eingehalten werden sollen. Wenn vom Ausführer oder dem Interpretierer die Rede ist, handelt es sich nicht etwa um einen Menschen, der die Aufträge andere ausführt, sondern im Rahmen der Programmiersprachen ist es das System, das sicherstellt, dass die Anweisungen auch verwirklicht werden. Der Ausführer soll sicherstellen, dass die Zusammenhänge auch wirklich so dargestellt werden, wie sie nach dem Willen der Programmierer oder der Verfügung auch wirklich dargestellt werden sollen.

Arbeiten mit der Programmiersprache

Natürlich kann man von den Programmiersprachen nicht erwarten, dass sie alle Möglichkeiten und Varianten in einem Programm abdecken. Vielmehr werden durch die Programmiersprachen die Gerüste festgelegt. Innerhalb dieser konkreten Rahmenbedingungen hat der Anwender immer noch einen gewissen Spielraum, in dem er sich bewegen kann. In diesem Spielraum kann der vorhandene Rahmen angepasst und auch teilweise verändert werden. Ein Teil der Programmiersprache ist die Verfügung. Die Verfügung sorgt dafür, dass das Ergebnis sich in genau dem vorgeschriebenen Rahmen bewegt.

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Die Ausbildung zum Programmierer

Der Beruf des Programmierers ist vielseitig, aber in der Hauptsache erstellt er nach genauen und ausführlichen Vorgaben Programme und Anwendungen für den Computer oder EDV-Anlagen. Der Programmiervorgang wird mit einer bestimmten Programmiersprache und einem Compiler durchgeführt. Als Compiler wird von den Fachkräften ein Anwenderprogramm bezeichnet, das dafür verwendet wird, die Programmiersprache in eine maschinenlesbare Sprache zu übersetzen. Unterstützt werden sie dabei lediglich von verschiedenen Handbüchern, Tabellen und Formelsammlungen. Wer den Beruf des Programmierers erlernen möchte, sollte schon ein umfangreiches Vorwissen besitzen. Dazu gehören zum Beispiel Kenntnisse der englischen Sprache.

Aufgaben des Programmierers

Der Beruf des Programmierers ist wie kaum ein anderer international angelegt. Häufig sind sogar die benötigten Arbeitsmaterialien in Englisch verfasst. Neben der Entwicklung von Programmen und Anwendungen hat der Programmierer aber auch die Aufgabe Testläufe von neuen Programmen durchzuführen. Ziel dieser Testläufe ist es, Fehler zu entdecken, einzugrenzen und natürlich zu beheben. Erst wenn der Testlauf fehlerfrei abgeschlossen wurde, wird vom Programmierer eine Arbeitsanleitung oder detaillierte Programmbeschreibung erstellt, nach der auch andere Anwender oder Programmierer mit dem Programm arbeiten können. Nicht immer hat es der Programmierer mit neuen, selbst entwickelten Programmen zu tun. Sehr häufig muss er auch in bereits eingeführten Softwareprodukten nach Fehlern suchen oder sie an veränderte Hardwarevoraussetzungen anzupassen. Der Beruf des Programmierers hat viele Seiten. Er erstreckt sich über Informations- und Telekommunikationstechnologien, kaufmännische Anwendungen technische und mathematisch-wissenschaftliche Bereiche bis hin zum Bereich der Multimedia Anwendungen.

Voraussetzungen für den Beruf des Programmierers

Der Beruf des Programmierers muss nicht unbedingt auf dem ersten Bildungsweg erworben werden. Viel häufiger wird dazu der zweite Bildungsweg gewählt. Relativ einfach wird das für alle, die die Voraussetzungen erfüllen, weil bei diesem Beruf keine bestimmte Schulbildung vorausgesetzt wird. Allerdings legen die verschiedenen Bildungseinrichtungen fest, wer bei ihnen zu einer Ausbildung zugelassen wird. Meistens ist es der mittlere Bildungsabschluss, aber manchmal fordern sie auch Hoch- oder Fachschulreife. Andere Bildungseinrichtungen wieder verlangen wenigstens eine Berufsausbildung in einem relevanten Beruf und die dazugehörige Berufserfahrung. Die Anforderungen an Bewerber für den Beruf des Programmierers sind mindestens genau so vielseitig wie der Beruf selber.

Software für Kunden entwickeln

Wer den Beruf des Programmierers erlernt hat, sollte in der Lage sein, Software und Anwendungen nach den Wünschen der Kunden zu erstellen. Dabei sollte es für den Fachmann keine Rolle spielen, ob der Kunde eine Anwendung für ein technisches, wissenschaftliches oder multimediales System haben möchte. Die Vorgehensweise ist immer die Gleiche. Zuerst muss die vorhandene Technik analysiert und überprüft werden. Erst dann kann nach den entsprechenden Lösungen gesucht werden. Gute Programmierer beraten dabei gemeinsam mit ihren Kunden, wie die neue Software oder Anwendung aussehen soll, und gehen dabei auf Kundenwünsche ein. Wichtig ist dabei neben der Funktionalität der Programme auch die Bedienbarkeit durch den Kunden. Die Vorschläge und Wünsche des Kunden werden dann später im Büro des IT-Unternehmens umgesetzt. Dabei muss der Programmierer in der Lage sein, die verschiedensten Programmiersprachen einzusetzen. Da es auf diesem Gebiet ständig Neuerungen und Erweiterungen gibt, reicht es nicht, den Beruf des Programmierers zu erlernen, sondern es bedarf der ständigen Weiterbildung auf diesem Gebiet.

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