Die Wahl des richtig Browser
Der Browser wird allgemein gesehen auch als Webbrowser bezeichnet. Dabei handelt es sich um spezielle Computerprogramme zur Darstellung von Webseiten im Internet oder auch World Wide Web. Auch zur allgemeinen Darstellung von Dokumenten und Daten. Dabei wird das Durchstöbern des Internets oder auch das aufeinanderfolgende Aufrufen diverser Internetseiten als Internetsurfen bezeichnet, wenn man es mit Hilfe dieses Browsers in Anspruch nimmt.
Webbrowser im Allgemeinen
Webbrowser stellen allgemein gesehen also die Benutzeroberfläche für Webanwendungen dar. Ursprünglich gesehen sollte die Bezeichnung „browsen“ lediglich das Nutzen von Navigationselementen beinhalten (also beispielsweise das Vor- und Zurücknavigieren und so weiter), damit das Lesen von Texten und Elementen ohne weitere Probleme ermöglicht werden kann. Durch das spätere Aufkommen von Hyperlink wurde der Begriff im Wesentlichen erweitert. Mit Hilfe eines Hyperlinks war es nunmehr möglich, mit Hilfe eines Querverweises zu einem anderen Text zu gelangen. Später kamen dann auch Funktionen zur Anzeige von Bildern hinzu. Dies war möglich, indem man eine Computergrafik anklickte und dann zum dazu gehörigen Text im World Wide Web gelangte. Des Weiteren gibt es auch die sogenannten PDF-Browser, welche zur Navigation und zur Recherche von PDF-Büchern, -Magazinen- oder Abhandlungen genutzt werden konnten.
Einsatzgebiete
Browser werden üblicherweise hauptsächlich auf PCs eingesetzt. Auch mobile Endgeräte, wie beispielsweise PDAs oder auch Smartphones verfügen mittlerweile über den Browserzugriff und können somit in das World Wide Web gelangen. Der erste mobile Browser nannte sich PocketWeb und wurde 1994 von Apple entwickelt. Heutzutage gibt es natürlich mehrere mobile Browser, wie beispielsweise Opera Mini oder Minimo. Webbrowser besitzen eine enorm große Verbreitung und somit auch eine wichtige Funktion als sogenannte Thien Clients von Webanwendungen. Mit dem fortschreitenden Trend vom Internet und später dann auch Multimedia wandelten sich die Webbrowser langsam aber sicher zur zentralen Anwendungssoftware. Heute besitzt praktisch jeder handelsübliche PC einen Browser, mit dem man einfach und schnell in das World Wide Web gelangen kann. Browser haben natürlich auch zahlreiche andere Funktionen. So können damit einfach und schnell Programme oder Dateien herunter geladen werden. Auf dem PC können diese dann gespeichert und gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt wieder verwendet werden. Die Verbreitung von Breitband-Internetzugängen forderte im Laufe der Zeit immer mehr den Zugang zu zentralen Webbrowsern. Daher verschwimmt der Unterschied zu einem Dateimanager immer weiter und wird in Zukunft gar nicht mehr klar zu erkennen sein. Zahlreiche Dateimanager haben heutzutage Browser-Funktionen und können somit auch für das Anzeigen von Dokumenten genutzt werden. Auch immer mehr netzwerkfähige Geräte haben mittlerweile eine Webschnittstelle und können somit mit einem Browser bedient werden.
Die Funktionen
Neben http werden durch einen Browser natürlich auch weitere Protokolle der Anwendungsschicht beherrscht, wie beispielsweise FTP. Einige Webbrowser haben auch Funktionen für Email, Usenet oder gar BitTorrent. Andere dagegen decken diese Funktionen durch externe Programme ab. So ist es mittlerweile üblich, dass einige Browser, wie beispielsweise Opera oder Mozilla als Browser-Garnitur mit integrierten Funktionen für zum Beispiel Email oder auch Usenet ausgeliefert werden. In den letzten Jahren gab es jedoch auch eine Gegenbewegung, die durch Firefox sichtbar wurde, in der die Browser auch ohne jegliche Funktionen ausgeliefert wurden. Durch installierbare Erweiterungen konnten diese dann angepasst werden.
Inhaber des Fotos: MacX – Fotolia
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